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Was ich Studierenden unterstelle

Das neue Semester naht! Ich bin schon gespannt, welchen Studierenden ich dieses Jahr Grundtechniken des wissenschaftlichen Arbeitens vermitteln werde. Ich liebe meine Wissenschaft, die Psychologie, und freue mich darauf, die Studierenden dabei zu unterstützen, auch ihre Begeisterung für dieses Fach schreibdenkend weiter zu entwickeln. Im letzten Studienjahr durfte ich viele sehr motivierte und lernfreudige Studierende beim Schreiben ihrer ersten Seminararbeiten begleiten, die durch die freie Themenwahl eine interessante Palette an Fragestellungen aufwiesen. Ich erwarte auch dieses Jahr wieder viele junge Menschen, die mit Begeisterung, Neugier und Forschungsinteresse ins Studium einsteigen.

Es ist unschwer zu erkennen, dass ich Studierenden grundsätzlich unterstelle, dass sie Interesse an ihrem Fach, an den Themen der Lehrveranstaltungen und am Lernen haben. Der Großteil meiner Studierenden im letzten Studienjahr war auch hochmotiviert, das erwartete Leistungsniveau zu erreichen. Das zeigte sich am Ende des Semesters in der erfreulich hohen Zahl an Seminararbeiten, die ich guten Gewissens mit „Sehr gut“ benoten konnte wie auch in den Reflexionen der Studierenden in ihren wissenschaftlichen Journalen.

Ich beginne, meine Unterlagen vom Vorjahr zu ordnen und mein Unterrichts-Journal zu lesen, das ich im Laufe des vergangenen Studienjahres mit Notizen zum Verlauf einzelner Unterrichtseinheiten, neuen Ideen, Beobachtungen, Reflexionen, interessanten Artikeln, die ich im Unterricht verwenden möchte, usw. gefüllt habe. Ich nehme mir auch noch einmal die Auszüge aus den wissenschaftlichen Journalen der Studierenden her, um das Feedback der Studierenden in die Überarbeitung meiner Unterrichtspläne einzubauen. Wissenschaftliches Arbeiten sei gar nicht so trocken, sondern viel interessanter, als sie gedacht hätten, so das Feedback so einiger StudentInnen. 🙂

Dazwischen landet noch eine Seminararbeit in meinem Posteingang, die von einer Studierenden kommt, deren erste Seminararbeit ich im Juli leider negativ beurteilen musste. Erfreulicherweise ist der zweite Versuch der Studentin um einige Grade besser ausgefallen und zeigt, dass sie sich sehr bemüht hat, mein Feedback gut umzusetzen. Ich bin stolz darauf, meine Studis vom Vorjahr gut vorbereitet ins 3. Semester zu entlassen, in dem sie in vertiefenden methodischen Seminaren weitere Seminararbeiten schreiben werden.

So, und jetzt wieder ran ans Ordnen der Unterlagen.

Wie funktioniert der Einstieg in die Hochschuldidaktik?

Beim Unterrichten an den Unis sah es bis vor kurzem ähnlich aus wie beim Schreiben an den Unis: das kann man/ frau halt. Und wenn (noch) nicht, wird darüber kein Wort verloren. In den Fortbildungs-Workshops für JungdozentInnen, die mittlerweile viele Universitäten anbieten, sind Unsicherheiten beim Unterrichten oft kein Thema. Niemand will das Gesicht verlieren oder gar als Impostor dastehen. Außerdem gibt es ja auch Lehrgänge für Hochschuldidaktik. Wenn nun aber neben Promotion, Habilitation, Familie und Beruf wenig Zeit bleibt oder auch keine finanziellen Ressourcen mehr da sind, um auch noch eine Fortbildung in Hochschuldidaktik zu besuchen?

Viele DozentInnen steigen wenig vorbereitet in die Hochschuldidaktik ein und gehen dann durch die „harte Schule“ der Praxis. Diese mangelnde Vorbereitung auf das Handwerk des Lehrens, speziell des Lehrens an Hochschulen verunsichert junge Lehrende verständlicherweise. Darüber gesprochen wurde bis vor kurzem wenig, denn als LehrendeR gibt man sich selbstverständlich keine Blöße.

Meinen ersten Lehrauftrag für Wissenschaftliches Schreiben an der Universität bekam ich 2012. Ich hatte davor schon jahrelang Praxis im Gruppenleiten in unterschiedlichsten Kontexten (Berufsorientierung, Basisqualifikation, Schreiben) erwerben können, was sich für die Arbeit mit Studierenden als hilfreich erwies. Der Transfer von Know how aus anderen Kontexten ist für die Lehre wertvoll, sagt auch Andrea Klein:

„Eine wichtige Tätigkeit in der Hinsicht war für mich das Arbeiten als Trainerin im Sport, vor allem im Volleyball. Da versucht man, Woche für Woche im Training die Spieler gut auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten. Am Spieltag selbst, wenn es dann darauf ankommt, müssen sie es in weiten Teilen alleine hinbekommen. Da ist der Einfluss des Trainers begrenzt. Er kann zwar in seinen Ansprachen vor dem Spiel und in den Auszeiten Akzente setzen, aber tatsächlich spielen müssen eben die Spieler. So ähnlich sehe ich das beim Wissenschaftlichen Arbeiten auch. Ich begleite die Studierenden beim Lernen und zeige ihnen, an welchen Stellen sie sich weiterentwickeln können und sollten. Bis auf die Beratung in der Sprechstunde und ein paar kleinere Rücksprachen müssen sie es dann allein schaffen. Anders als beim Volleyball kann ich allerdings niemanden auswechseln, wenn es mal nicht so läuft…“

Andrea Klein hat Hochschuldidaktik vor allem durch learning by doing und Lesen gelernt und teilt nun in ihrem Blog „Wissenschaftliches Arbeiten lehren“ ihre Erfahrungen und ihr Know how in für KollegInnen wohltuender Transparenz. Im Interview beschreibt sie mir ihren Zugang zur Hochschuldidaktik wie folgt:

„Im Bereich Hochschuldidaktik habe ich nur vereinzelt Seminare genossen. Weitaus mehr habe ich mir angelesen und im Austausch mit anderen Lehrenden erfahren. Das Thema interessiert mich einfach sehr stark, so dass ich bei meinen Besuchen in der Universitätsbibliothek auch immer bei den Regalen mit der Didaktik-Literatur hängengeblieben bin.“

Mindestens genauso wichtig wie das Lesen didaktischer Werke ist aber der Austausch mit KollegInnen. Die KollegInnen, mit denen ich mich für konspirative Intervision treffe, sprechen mit mir offen über Ängste und Unsicherheiten in der Lehre. Wir tauschen Seminarkonzepte, Übungen und Erfahrungen mit typischen Problemen mit Studierenden aus. Oder wenn wir hilfreiche Literatur gefunden haben.

Wie zum Beispiel „Einführung in die Hochschul-Lehre. Ein Didaktik-Coach“ von Andreas Böss-Ostendorf und Holger Senft (2014), das meines Erachtens ein für junge Lehrende sehr brauchbares Buch ist, Unsicherheiten anspricht und konkrete Ideen/ Übungen für die Planung von Unterrichtseinheiten anbietet. „Schreiben in der Lehre“ von Swantje Lahm (2016) ist ebenfalls ein wichtiger Begleiter für die Konzeption von Lehrveranstaltungen.

Keine Ausbildung in Hochschuldidaktik, aber eine solide Grundlage für das Handwerk der Schreiblehre und somit für die Lehre an Hochschulen tauglich ist der seit 2005 jährlich im writers`studio in Wien startende Lehrgang SchreibtrainerIn werden: Training in Progress (TIP), in den alle beteiligten TrainerInnen ihr Wissen laufend aktualisieren und somit jedes Jahr kompetenter teilen. Hier lernen junge Lehrende systematisch und praxisorientiert wie Schreiblehre funktioniert, um mit Freude und Know-how Schreiben an Universitäten, Fachhochschulen und in anderen Institutionen lehren zu können. Der nächste Durchgang startet am 6. Oktober. Gratis-Info-Abend: Do 8.Sept. 17:00

Studierende zum kritischen Denken anleiten… und dies auch benoten

Als Lehrende im Fach „Wissenschaftliches Arbeiten & Wissenschaftliches Schreiben“ sehe ich meine Aufgabe nicht nur darin, grundlegende Skills wie Recherchieren, Lesen, Peer Feedback, Zitieren und Paraphrasieren sowie Schreibtechniken zu vermitteln. Eine wichtige Schreibtechnik ist das Schreibdenken, das schreibende Nachdenken, das in Freewritings am Anfang der Lehrveranstaltung, im wissenschaftlichen Journal oder zwischendurch auf Notizzetteln stattfindet. So üben Studierende nicht nur, eine eigene selbstbewusste Schreibstimme zu entwickeln, sondern auch kritisches Denken, sich eigene Gedanken zu den vielen Texten machen, die im Studium gelesen werden (müssen), statt diese einfach nur unhinterfragt zu paraphrasieren.

Wie kann ich aber kritisches Denken unterrichten? Das ist in Gesprächen mit KollegInnen immer ein spannendes Thema. Kritisches Denken beginnt beim Lesen. Mir ist wichtig, dass die Studierenden beim Lesen von Texten stets auch die Haltung der AutorIn reflektieren und analysieren, wie die AutorIn die Gedanken anderer AutorInnen wiedergibt. Zu dieser Reflexion rege ich schriftlich im wissenschaftlichen Journal an wie auch bei Prüfungen. Das kritische Lesen kann so die Basis für kritisches Schreibdenken werden. Bei Studierenden im ersten Studienjahr erwarte ich allerdings noch nicht mehr als erste zarte Ansätze kritischen Denkens. Finde ich Ansätze kritischen Denkens in einer Proseminararbeit, bedeutet dies aber sehr wohl Pluspunkte und somit eine bessere Note.

Ich habe auch Andrea Klein gefragt, die mir freundlicherweise für ein längeres Gespräch zur Verfügung stand, wie sie ihre Studierenden ermutigt, kritisch zu denken:

„Kritisches Denken unterrichten empfinde ich im heutigen Kontext als sehr, sehr schwierig. Die Auswirkungen der Bologna-Reformen wurden schon vielfach thematisiert, das möchte ich hier nicht ausführlich tun. Nur so viel: Das Verschulte an unserem Hochschulsystem fördert nicht gerade die tiefe Auseinandersetzung. Sie ist natürlich weiterhin möglich, aber sie erscheint oft nicht unbedingt gewollt.

Zudem möchten viele Studierende „alles richtig machen“ und suchen einen möglichst glatten Weg zum Abschluss. Sie versuchen, schnell zu erfassen, welche Inhalte von ihnen verlangt werden und lernen diese dann für die Klausuren auswendig. Das ist das Gegenteil von kritischem Denken. Hier müssen sich jedoch die Lehrenden fragen, inwieweit sie einer solchen Haltung auch Vorschub leisten, sei es durch die Art der Vermittlung, sei es durch die Art der Klausurfragen.

In den wissenschaftlichen Arbeiten sehe ich auch viel Beschreibung statt Analyse, gerade in den ersten Semestern. Was in der Literatur steht, nehmen viele Studierende als gegeben hin, weil das ja Autoritäten geschrieben haben, da ist zu viel „believing game“ und zu wenig „doubting game“, frei nach dem Motto: „Das steht da schwarz auf weiß, und das hat ein Professor geschrieben, also wird es wahr sein.“ Sie stellen solche Inhalte dann auch reihenweise für ihre Arbeit zusammen, obwohl sie sie eigentlich nicht für realitätsnah halten. Das erfahre ich in den Gesprächen mit den Studierenden. Sie denken allerdings trotzdem, dass sie das so machen müssen. Im Laufe der Semester verstehen sie erst wirklich, wie Wissenschaft zu neuem Wissen kommt und dass sie selbst ein Teil dieses Systems sind oder werden könnten.

Mit der Benotung ist das so eine Sache. Irgendwie muss man ja das, was aus der Beratung kommt, von dem trennen, was die Studierenden selbst erarbeitet haben. Das empfinde ich als echte Herausforderung, den Arbeiten im Gespräch mit den Studierenden nicht zu sehr meinen Stempel aufzudrücken, sondern wirklich nur Impulse zu setzen. Diese Ratlosigkeit müssen sie dann erst einmal aushalten und selbst Ideen generieren.“

Mehr dazu in Andrea Kleins Blogbeitrag: „Die drei wichtigsten Aha-Erlebnisse, die ich den Studierenden wünsche

Wie wird man Lektorin für wissenschaftliches Schreiben?

2016-07-25 15.13.18

Der September ist eine Zeit der Jubiläen. Zuallererst ist es mein Geburtstags-Monat, also sowieso schon der beste aller Monate 🙂 So manche ganz besondere Menschen in meinem Umfeld haben auch im September Geburtstag. Aber es gibt noch mehr zu feiern im September: Im September 2005 habe ich mich mit „schreibstudio“ selbstständig gemacht. Und seit September 2013 gibt es den schreibstudioblog.

Mein Werdegang als Lehrende

Vor genau 11 Jahren habe ich mich als Trainerin & Coach für wissenschaftliches Schreiben selbstständig gemacht. Es folgten Jahre als Einzelunternehmerin mit intensiven Einzelcoachings und Lektorat für Abschlussarbeiten Studierender in unterschiedlichsten Studienfächern, in denen ich mein Handwerk von Grund auf lernte. 2007 ging meine erste Website online. 2008 besuchte ich die einjährige SchreibtrainerInnen-Ausbildung des writers`studio in Wien, um meine Tätigkeit weiter zu professionalisieren.

Seit 2011 bin ich keine Einzelkämpferin mehr, sondern intensiv mit KollegInnen vernetzt, v.a. in enger Kooperation mit dem writers`studio. Seitdem ist die Einzelbegleitung von Studierenden stark zurückgegangen, da ich immer mehr als Lehrende gefragt bin. Ich leite nun v.a. Schreibgruppen in unterschiedlichsten Kontexten. Ganz konkret habe ich mich nie um Lehraufträge beworben, sondern werde seit Jahren dazu eingeladen.

Ich unterrichte nicht nur Studierende an österreichischen Fachhochschulen, Universitäten und pädagogischen Hochschulen, sondern auch LehrerInnen und UniversitätslektorInnen. Besondere Freude macht mir seit 2011 die Ausbildung neuer SchreibtrainerInnen in der SchreibtrainerInnen-Ausbildung des writers`studio. Seit 2013 teile ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und Schreiben lehren auch im schreibstudioblog. Seit 2015 genieße ich es, nach 10 Jahren Coaching von Abschlussarbeiten nun auch StudienanfängerInnen in „meinem“ Fach, der Psychologie, wissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln und beim Schreiben ihrer ersten Seminararbeiten zu begleiten.

Wissenschaftliches Schreiben zu lehren und laufend neue KollegInnen und MultiplikatorInnen auszubilden ist für mich nach 11 Jahren in diesem Feld spannender denn je, weil ich dabei stets weiterlernen und Neues entdecken kann, sowie inhaltlich, wie methodisch und didaktisch. Lehren heißt für mich immer auch Lernen, neue Fragen zu formulieren und dabei neue Wege zu entdecken.

Andrea Kleins Weg als Lehrende

Besonders spannend ist für die KollegInnen, die ich in der SchreibtrainerInnen-Ausbildung unterrichte, die Frage, wie der Werdegang als Lehrende konkret aussehen kann. Die wenigsten wissen schon während des Studiums, dass sie einmal wissenschaftliches Schreiben unterrichten wollen. Eine Kollegin aus Deutschland, Dr. Andrea Klein, deren Blog „Wissenschaftliches Arbeiten lehren“ ich schon vorgestellt habe, hat mir in einem ausführlichen Interview mehr über ihren Werdegang als Lehrende verraten:

„Wissenschaftliches Arbeiten unterrichte ich seit über zehn Jahren, etwa seit 2004. Begonnen habe ich damit bei Studierenden, die ein berufsbegleitendes Fernstudium absolvierten. Im Jahr 2008 habe ich dann an einer Berufsakademie die Lehre dieses Faches übernommen. Ich unterrichte Wissenschaftliches Arbeiten hauptsächlich in der BWL, aber auch bei angehenden Sozialpädagogen. Durch mein erstes Studium – Anglistik, Politikwissenschaft und Psychologie in Heidelberg – habe ich einen Hintergrund als Geistes- und Sozialwissenschaftlerin. Die BWL kam erst später durch die Promotion an der Universität Mannheim dazu.

Mein Weg war in dieser Hinsicht nicht besonders zielstrebig. Viele Personen in meinem Umfeld haben mich schon früh als Lehrerin gesehen. Aber ich wollte auf keinen Fall an die Schule und habe mich sehr bewusst eben nicht für das Lehramt eingeschrieben, sondern für das Magisterstudium. Die Schule schien mir zu eng, da hätte ich zu wenig Raum für Eigenes gehabt und vor allem nur bestehendes Wissen weitergegeben. Das Lehren an Hochschulen kam mir da schon sinnvoller für mich vor. Und so habe ich dann später aus dem Beruf heraus Gelegenheiten zum Lehren gesucht und auch Lehraufträge angeboten bekommen. Fachlich komme ich ja aus dem Bereich von Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation, was ich ebenfalls lehre.“

Frau Klein hat mir noch viele weitere Fragen beantwortet, die für (zukünftige) Lehrende interessant sein könnten (mehr dazu demnächst in diesem Blog), Fragen wie:

Wie haben Sie Hochschuldidaktik gelernt? Wie sehen Sie die Herausforderung, die Studierenden zum kritischen Denken anzuleiten, dies zu thematisieren und auch zu benoten? Was sind Ihres Erachtens nach die größten Herausforderungen für Lehrende des wissenschaftlichen Schreibens? Was hat in den Jahren Ihrer Lehrpraxis nicht funktioniert? Wie gehe ich mit lernresistenten/ kognitiv schwachen Studierenden um?

Ich freue mich, mich mit diesen Fragen schreibend auseinanderzusetzen und bin gespannt, ob weitere Fragen oder vielleicht auch Anregungen von anderen Lehrenden auftauchen!

Ich wünsche allen Lehrenden einen beschwingten und neugierigen Start ins neue Semester!

Johanna Vedral

 

Hallo, liebe Perfektionistin! Es ist nur eine Diplomarbeit!

Immer wieder gestehen mir Studierende beim ersten Schreibcoaching: „Ich bin eine Perfektionistin!“ und beschreiben, wie dieser hohe Anspruch das Schreiben schwer macht und nicht selten ganz zum Stillstand bringt. Mir ist aufgefallen, dass der Schreibtyp des Planers sehr oft auch ein Perfektionist ist (Welcher Schreibtyp bist du? Mach den Test! oder lies mehr dazu bei Scheuermann, Ulrike: Die Schreibfitness-Mappe. 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben. Wien 2011).

Eine realistische Perspektive zu entwickeln und die Ansprüche auf ein realistisches Maß herunter zu schrauben, sind wichtige Schritte beim Diplomarbeit-Schreiben. Deine Arbeit muss nicht perfekt werden, gut genug reicht vollkommen!

Aber – was ist gut genug? Was wird von dir erwartet? Du musst mit der Diplomarbeit/ Masterthese weder das Rad neu erfinden, noch einen Nobelpreis gewinnen. Nicht einmal eine neue wissenschaftliche Erkenntnis muss dabei rausschauen. 🙂 Welche Ansprüche werden an eine Diplomarbeit/ Masterthese angelegt? Was macht gutes wissenschaftliches Schreiben aus? Wie lernst du Texte zu verfassen, die gut genug sind für deine Abschlussarbeit?

Hol Dir im 7-teiligen Workshop den nötigen Schwung und neue Strategien zum Fertigstellen deiner Abschlussarbeit! Komm zum Gratis-Infoabend: Do, 31. Okt. 2013 um 18:30 Uhr im writers’studio, 1090 Wien, Pramergasse 21

Autorin: Johanna Vedral