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Die Magie des Nebeneinander-Schreibens

writersstudio

Es braucht nicht nur eine/n gute/n Verleger/in, um ein Buch fertig zu stellen. Für mich war die Writers` Community mindestens genauso wichtig. Denn die  produktivsten Zeiten beim Schreiben von „Collage Dream Writing“ hatte ich nicht allein zuhaus, sondern beim Nebeneinander-Schreiben:

Dass ich drangeblieben bin, meinem Buchprojekt fest umrissene und gegen andere Anforderungen verteidigte Zeiträume gewidmet habe, verdanke ich den regelmäßigen wöchentlichen Schreibtreffs mit anderen Schreibenden.

Jeden Donnerstag schrieben meine Kollegin und Schreibfreundin Judith Wolfsberger und ich gemeinsam von 9 bis 12 Uhr an unseren Büchern und tauschten uns über die Fortschritte im Schreibprozess aus. Manchmal waren wir auch drei oder mehr Schreibende, aber immer kamen wir zwei zu unserem Fixtermin.

Doch erst als wir einen zweiten wöchentlichen Schreibvormittag in unseren Kalendern festschrieben, nahmen unsere Bücher richtig Fahrt auf. So konnten wir dranbleiben, durch alle Höhen und Tiefen, durch Motivationstiefs, Zweifel, Müdigkeit oder Ablenkungen. Jede Woche konnten wir uns mitten im prallvollen daily business unseren Büchern zuwenden.

Denn da gab es regelmäßig die Schreib-Inseln, auf denen wir unsere Bücher weiterentwickeln, fortschreiben und überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten konnten. Und über das Schreiben sprechen, statt einsam darin zu versinken.

Gerade in der oft unendlich erscheinenden Überarbeitungsphase hätte ich sicher nicht nur einmal die Flinte ins Korn geworfen und mich lieber in die rauschhafte Phase des Rohtextschreibens für ein neues Projekt gestürzt… Wie oft wäre ich den Einflüsterungen des inneren Schweinehundes erlegen und hätte, statt zu schreiben, einfach einen freien Vormittag genossen – wäre da nicht diese Verabredung zum Schreiben gewesen.

Und – es hat sich gelohnt! Mein Buch ist fertig – und Judiths 2018 erscheinendes Buch liegt schon beim Verlag fürs Lektorat, hurra!

Nun widmen wir unsere Schreibvormittage all dem Schreiben, das rund um die Publikation eines Buches erforderlich ist – seien es Danksagungen, Einladungen, Blogbeiträge, Lesungsankündigungen u.v.m. Und bald werden neue Bücher wachsen… Ich freue mich auf viele, viele weitere Schreibvormittage.

Zum Beispiel auch beim kostenlosen 15tägigen Schreib-Marathon im writersstudio in Wien/ der perfekte Start in den NaNoWriMo!

Danke

Johanna Vedral

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Ein Schreibprojekt abschließen

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Release!

Endlich: Abschließen!

Schreiben ist ein mehrphasiger Prozess. Publikationsfertige Texte fließen meist nicht sofort fertig aufs Papier. Vielmehr entstehen zuerst aus ersten Ideen und Strukturierung Rohtexte, die mehrfach überarbeitet werden: inhaltlich, strukturell und zu guter letzt sprachlich. Und dann, nach dem Überarbeiten, das meist länger dauert als geplant, endlich: Phase 5: Abschließen! Dein Werk ist fertig!

In der letzten Phase des Schreibprozesses kümmerst du dich darum, den Text zur Publikation frei zu geben: Layout, Rechtschreibprüfung, Grafiken einfügen, Abbildungsverzeichnis erstellen, Bibliographie komplettieren… Dann gibst du deinen Text ab. Handelt es sich um eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, wird sie nun beurteilt bzw. honoriert. Dann steht sie in der Öffentlichkeit, meist in einem Regal in der Universitätsbibliothek bzw. als pdf-Datei im Internet. Du feierst deinen Erfolg und machst dich ans nächste Projekt.

Warum auch die 5. Phase oft länger dauert als geplant

So weit so gut. Klingt einfach und logisch. Aus Coachinggesprächen wie auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in Phase 5 geradezu absurd anmutende Blockaden entstehen können. Ungeahnte neue Hindernisse tauchen auf: Da crasht die Festplatte des Computers und die letzte Sicherheitskopie ist schon zwei Monate her. Genau an dem Tag, der für den letzten Schliff des Dokuments eingeplant war, musst du dich um einen Wasserrohrbruch in deiner Wohnung kümmern. Du zweifelst daran, ob du diese schwachsinnige Masterthese wirklich so abgeben kannst. Dein bisher einigermaßen im Schach gehaltener Perfektionismus hat dich fest im Würgegriff. Oder es ergreift dich einfach nur eine unerklärliche Unlust und Antriebslosigkeit und du hast keine Kraft, dich für ein paar Stunden ans Layoutieren zu machen…

Wie bei den meisten Schreibblockaden und Stockungen im Schreibprozess steckt hinter diesen Widerständen Angst. Eine ganze Heerschar von Ängsten vielmehr. Immerhin geht es hier nicht nur darum, dich der Kritik deines Betreuers auszusetzen, so furchteinflößend das auch sein mag. Es geht auch nicht nur darum, dass du nun von der Phase des Studierens Abschied nehmen und dich wieder einmal in neue unbekannte Gefilde wagen musst. Die Geburt deiner Abschlussarbeit hängt nämlich immer auch mit dem Tod deiner bisherigen Identität als StudentIn zusammen. Du musst dich daher wieder einmal mit deiner Art, Abschied zu nehmen, mit der Endlichkeit, dem Tod auseinandersetzen. Das kann ganz schön tief gehen und dementsprechend Zeit brauchen. Eine Coachingstunde kann hier hilfreich sein, dein Angstmanagement genauer anzuschauen, vielleicht neue Strategien auszuprobieren, um mit der unvermeidlichen Angst umzugehen und so scheinbar gordische Knoten aufzulösen.

Ist dein Buch jetzt fertig?

Ist dein Schreibprojekt kein Auftragswerk, sondern ein Buch, für das du nicht schon in der Anfangsphase des Schreibens einen Verlag gefunden hast, stehst du nun vor einer Fülle neuer Aufgaben: Du musst entscheiden, ob du dein fertiges Buch selbst verlegen oder es einem Verlag anbieten möchtest. Verlegst du es selbst, hast du die Qual der Wahl, die Self Publishing Plattform zu finden, die für dich passt, dein Buch in das passende Dateiformat zu bringen, dich um die Covergestaltung und das Marketing zu bemühen… Hier kann dir die Self Publisher Bibel von Matthias Matting weiterhelfen.

Wahrscheinlich hast du aber, wie die meisten Schreibenden den Traum, dein Buch bei einem Verlag unterzubringen. Du möchtest dein Buch im Buchhandel sehen und von vielen Menschen gelesen werden.Der Weg dorthin führt heute meist über eine Literaturagentur, weiß der Thrillerautor Marcus Johanus: „Verlage nehmen in der Regel keine unverlangten Manuskripte an – sie verlassen sich meistens auf jene, die ihnen Literaturagenturen vermitteln.“

Du bist also noch lange nicht fertig mit deinem Buch, wenn du es in Phase 5 fertig gestellt hast. Du brauchst einen wesentlich längeren Atem, als du dir vorgestellt hast. Und du brauchst weiterhin viel Mut, um am Prozess dran zu bleiben, damit dein Text veröffentlicht werden kann.

Dein Buch ist fertig. Gratuliere! Jetzt geht es darum, dein Buch-Baby auf den nächsten Schritten zum Erwachsenwerden zu begleiten. Du schickst es in die Welt hinaus! Ist dein Buch jetzt fertig?

Johanna Vedral

Überarbeiten… Land in Sicht

 

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Die letzten Wochen habe ich mein Buch „Collage Dream Writing“ überarbeitet. Eine Checkliste nach der anderen angefertigt, Kapitel ausgedruckt, am Ausdruck weiter überarbeitet, Kapitel umgestellt, lieb gewonnene Passagen verworfen, Sätze ausformuliert, Ordnung in manchmal noch sehr chaotische Gedanken gebracht… und bei Gesprächen nach den gemeinsamen Schreib-Sessions mit meinen Schreibkolleginnen über das Überarbeiten philosophiert.

Wie kommt es bloß, dass ich die Überarbeitungszeit bei jedem größeren Schreibprojekt notorisch unterschätze? Mir immer wieder to-do-Listen mache, die immer länger werden? Warum glaube ich viel zu früh, dass ich fertig werde… und dann stellt es sich als Illusion heraus? Wie finde ich die Balance zwischen zu früh rausschießen und nicht loslassen wollen? Wieso wachsen am Ende eines Buches auf einmal neue Kapitel wie die Schwammerl? Wie weit darf der Perfektionismus im Finale gehen?

Was mir beim Überarbeiten dieses Buches ganz besonders gefallen hat, war die Phase, in der das mühsame Arbeiten sich in einen Flow verwandelt hat, in ein tiefer eintauchen als zuvor… als es sich anfühlte, als würde das Schreiben erst jetzt richtig anfangen…

Morgen schniegle ich wahrscheinlich mein „Baby“ noch ein wenig, bevor ich es übermorgen vertrauensvoll in ausgedruckter Form an meinen friendly reader übergebe. Erst nach dieser Feedbackschleife kann ich es loslassen auf die Welt 🙂 und das nächste Schreibprojekt in Form bringen…

 

In der Kürze liegt die…

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Jeder Schreibtyp hat seine besonderen Herausforderungen im Schreibprozess. Als Vielschreiberin ist es für mich das Überarbeiten. Diese Woche soll aus einem 4000 Wörtern langen mäandernden, wuchernden Rohtext für meinen Artikel über Rabengroßmütter ein 2000 Wörter schlanker Text werden… Beim inhaltlichen Überarbeiten, dem ersten Überarbeitungsgang, habe ich am Ausdruck schon einige Sätze gestrichen. Seufz. Auch wenn ich beim Freewriting weiß, dass gut die Hälfte meiner schnell aus dem Handgelenk „geschossenen“ Texte gestrichen werden, es tut jedes Mal weh.

Wenn ich mich ohne das Auge eines Friendly Readers ans Überarbeiten mache, fällt es mir immer schwer, den Wald vor läuter Bäumen zu sehen. Der Blick einer Leserin auf meinen Text tut gut, denn sie hat die nötige Distanz „und holzt wahrscheinlich emotionsloser unnötige Gewächse ab“, weiß  Eva Woska-Nimmervoll.

Sie empfiehlt als allerersten Überarbeitungsgang, den Text mit der Frage „Was soll wirklich beim Leser hängen bleiben?“ zu lesen und rät dann: „Alle Absätze, die keine Antwort auf diese Frage sind, stehen auf Ihrer Abschussliste.“

Damit es nicht so weh tut, schiebe ich sätze- oder absatzweise abgeholzte Textgewächse in eine Restl-Datei. Es gelingt mir aber auch, manchmal mehr, manchmal weniger, Sätze einfach zu löschen! 🙂

Ich wünsche euch SchreiberInnen bei euren Text-Herausforderungen Friendly Reader mit sanften Gehölz-Scheren, die so richtig Freude fürs Überarbeiten wecken!

Zum Weiterlesen: Schreibtypen-Test von Doris Märtin

Novelle oder Roman?

Muss wirklich aus jeder deiner Ideen ein Roman mit 70.000 Wörtern Länge werden? Oder darf es auch mal eine Novelle sein? Joanna  Penn​, Autorin von mittlerweile 11 Fiction-Titeln, erzählt im Interview mit Sarah Painter u.a. darüber, dass Novellen am Ebookmarkt „really popular“ sind, was es dem Schreibenden ermögliche, schneller ein neues Buch fertig zu haben und zum nächsten weiter zu gehen, denn  „so you don’t have to write a 70,000 word, 80,000 word book. You can write a 25,000 word novella.“
Liest du selbst gern Novellen oder längere Short Stories? Vielleicht ist das ja dein Genre, in dem du dein Fiction-Schreiben wirklich schön ausleben kannst? Vielleicht magst du dir von Joanna Penns Novelle „One Day in Budapest“ ein Bild machen?

Sehr ermutigend sind auch die Worte der Psychologin & Theologin zum Perfektionismus & der Länge der Überarbeitungs-Phase, die natürlich bei Novellen auch kürzer ausfällt:

„I also think that there’s something very useful about finishing things as well, because if you rewrite the same book, you’re effectively never finishing. And I think that’s something very psychologically healthy, by actually finishing the damn thing and moving on.“

Lass dich inspirieren auf Joannas Blog: http://www.thecreativepenn.com/

z.B. indem du das ganze Interview zu „Fear & Writing“ liest
& keep on writing!

Die Zauberformel für freudiges Überarbeiten

Überarbeiten Johanna Vedral

Schreib-Flow, Schreib-Lust, Schreib-Rausch… Leidenschaftliche SchreiberInnen mit Erfahrung wissen, wie sie sich in diesen Glückszustand beim Schreiben versetzen können. Schreibende, die gerne überarbeiten, wissen, dass das Überarbeiten auch sehr viel Spaß machen kann. Und da es sich für mich grad so magisch anfühlt, dass ich den Überarbeitungs-Flow, die Überarbeitungs-Lust, ja den Überarbeitungs-Rausch erleben darf, hab ich diese Freude in eine Zauberformel verpackt 🙂

Die Zauberformel für lustvoll dahinfließende Rohtexte ist

regelmäßiges Timed Writing & Freewriting bird by bird = Flow

  • regelmäßig: Schreiben braucht Übung.
  • Timed Writing: Begrenze den Schreibzeitraum und tauche so tiefer und motivierter ins Schreiben ein.
  • Freewriting: Erlaube dir, viele schlechte Rohtexte zu schreiben. Überarbeiten ist später!
  • Bird by bird: Brich dein Schreibprojekt in kleine handhabbare Portionen herunter.
  • Bleib flexibel und offen für Neues: Probiere verschiedene Schreibstrategien aus. Keine Strategie taugt für jeden Text gleich gut.

Du brauchst: einen Stift, Papier und einen magischen Gegenstand – die Stoppuhr 🙂 Das kann eine Sanduhr oder einfach der Handy-Wecker sein. Stelle die Uhr auf 10, 15 oder 20 Minuten und schreibe drauflos, was immer dir durch den Kopf geht.

Die Zauberformel für freudiges Überarbeiten ist

Timed Editing bird by bird & Friendly Feedback from higher concerns to lower concerns = Flow

  • Timed Editing: Die Stoppuhr funktioniert auch beim Überarbeiten! Probiere aus, wie lang am Stück du dich motiviert der Überarbeitung widmen kannst.
  • Bird by bird: Teile deinen Text in kleine handhabbare Einheiten/ Szenen. Du musst nicht alles auf einmal überarbeiten.
  • Hol dir Friendly Feedback! Du musst dich nicht alleine ans Überarbeiten machen!
  • Higher concerns: Überarbeite zuerst Inhalt, Struktur und Kernaussagen.
  • Lower concerns: Überarbeite erst später Sprache und Stil.
  • Bleib flexibel: Probiere verschiedene Überarbeitungsstrategien aus. Keine Strategie taugt für jeden Text gleich gut.

Das Überarbeiten findet auch zuerst am Papier statt. Du kannst deinem Rohtext genussvoll mit bunten Stiften am Ausdruck zu Leibe rücken! Also, Stoppuhr einschalten und los geht’s!

P.S.: Und wie lautet deine Zauberformel?

Die Überarbeitung genießen

Johanna Vedral Überarbeiten

Bist du auch ein/e viel und leicht Texte produzierende/r Drauflosschreiber/in? In den Schreibfluss springst du mit Leichtigkeit? Neue Ideen, Freewritings, Ideen-Cluster, Rohtexte sprudeln nur so raus aus dir und du füllst mit großer Freude unzählige Notizhefte oder ellenlange Word-Dokumente? Du hast mehrere angefangene Bücher in den virtuellen Schubladen deines Computers liegen?

Sobald es aber an die Phase des Überarbeitens geht, ist Schluss mit lustig. Das Lustprinzip verschwindet und du weißt, jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Wie der Name schon sagt, Überarbeiten ist mit Arbeit verbunden. Viel Arbeit, denn wenn der Rohtext fertig ist, brauchst du etwa gleich viel Arbeit, um deinen guten Rohtext in einen sehr guten fertigen Text zu verwandeln, der deine Leser/innen anspricht.

In allen Phasen des Schreibprozesses ist der Einsatz unterschiedlicher Schreibstrategien und regelmäßiges Üben zielführend. Ein besonders wichtiges Schreibwerkzeug ist die aktive, mutige Arbeitshaltung. Wie sieht die optimale Einstellung zur Phase des Überarbeitens aus?

Genießen Sie die Überarbeitung. Sehen Sie sie nicht als Strafe, sondern als Geschenk“, empfiehlt Heike Thormann: „Ich liebe meine Texte (…) Deshalb liebe ich auch die Überarbeitung – und wünschte, ich hätte mehr Zeit für sie. Zeit, um meine Texte zu verbessern, um zu lernen, und um das wertzuschätzen, was schon gut geworden ist.“

Wie komme ich zu einer derartigen Haltung dem Überarbeiten gegenüber?

Zuerst einmal mit Friendly Feedback. Ich suche mir eine Schreibgruppe mit anderen Schreibenden, die bereit sind, wohlwollend mit ihren eigenen Texten und denen ihrer Schreibkolleg/innen umzugehen. In konstruktiven Feedbackrunden bekomme ich gespiegelt, was an meinem Text schon gut und klar ausgedrückt ist und wo die Leser/innen noch mehr brauchen, um den Text zu verstehen oder gar von ihm mitgerissen zu werden.

Oder bei Ana Znidar, die in ihrem genialen Workshop „Die große Kunst des Überarbeitens“ eine Fülle an Überarbeitungs-Tools vermittelt, mit denen der Überarbeitungsprozess in kleine machbare Einheiten heruntergebrochen wird. Und auf einmal macht Überarbeiten Spaß!

Ich habe mich nach zwei Tagen spielerischen Überarbeitens an zwei halbfertigen Short Stories in Anas Workshop einfach so an den Rohtext meines Sachbuches gesetzt, das mir bis jetzt beim Überarbeiten sperrig, mühsam und wenig lustvoll erschien. Eine stimmigere Struktur ist auf Clustern erschienen, ich habe meine  Materialien entlang dieser neuen Struktur mit Freude(!) in eine neue Ordnung gebracht. Besonders hilfreich war für mich das Neu-Denken des Überarbeitens durch das Teilen meines Textes in Szenen und den neuen Blick auf die Charakterisierung, die auch bei Sachtexten wichtig ist. Nun sehe ich lauter bewältigbare Überarbeitungseinheiten vor mir statt eines 140-Seiten-Dings, das mir diffuses Unbehagen erzeugte, sobald ich nur daran dachte oder das Dokument öffnete. Yippieh! Ich muss jetzt Schluss machen, weil ich die gestern geclusterte neue Struktur ins Word-Dokument übertragen möchte und freue mich schon auf die nächste längere Überarbeitungs-Session im Schreibtreff

P.S.: Der nächste One Day Writers` Retreat im writers`studio findet übrigens am Montag, 12.Oktober statt!