„Call me a slut“

rosemary-athens-ga-2007

Lese-Empfehlung: Rosemary Daniell

„Call me a slut – and I`m sure many have – but I`m one of those women who literally can`t remember all the men I`ve slept with (and barely all the women)(…) In addition to sleeping with men, I`ve also married a lot of them“

Mit diesen Zeilen in ihrem Personal Essay „The One Who Breaks My Heart“ in der von Erica Jong herausgegebenen Anthologie „Sugar in my bowl. Real Women Write About Real Sex“ hat mich die Neugier gepackt, mehr von dieser Autorin zu lesen.

Rosemary Daniell (geb. 1935) leitet seit über 30 Jahren Schreibworkshops und hat mehrere Bücher publiziert, u.a.das Sexual Memoir „Sleeping with Soldiers: In Search of the Macho Man“, den Poetry-Band „A Sexual Tour of the Deep South“ oder  „Secrets of the Zona Rosa: How writing (and Sisterhood) can change women`s lives“, in dem sie u.a. einige der „exorcises“ (schönes Wortspiel :-)) vorstellt, mit denen sie in ihren Zona Rosa Writing Workshops arbeitet und ihren Kapiteln über Book Therapy viele spannende Lesetipps gibt.Immerhin haben mehr als 150 ihrer KursteilnehmerInnen publiziert…

Denn statt vor Scham darüber zu erröten, eine Schlampe zu sein, erfüllt sie dieser memory jackpot mit einem Gefühl, sehr reich zu sein, was auch aus ihrem Schreiben herausleuchtet.

Text: Johanna Vedral

Bild: Rosemary Daniell

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Ein Gedanke zu „„Call me a slut“

  1. Pingback: Sexual Memoir: über die eigene Sexualität schreiben | Schreibstudio

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