Wie geht es JournalistInnen beim Schreiben?

Wie fühlen sich JournalistInnen beim Schreiben? Manchmal lustlos, müde, verwirrt, dann wieder neugierig oder entflammt… Die erfahrene Journalistin Birgit Schreiber nimmt ihre LeserInnen mit auf den Weg vom Anfang einer Idee bis zum fertigen Artikel für ein Fachmagazin. Ehrlich & inspirierend!

bremerschreibstudio

… the middle and the end“. Diesen Rat habe ich in einem meiner vielen Bücher übers Schreiben gelesen und er hilft mir gerade wieder, ein herausforderndes Schreibprojekt zu beenden. Am wahrscheinlichsten stammt er von Julia Cameron, Autorin des berühmten Buchs: „Der Weg des Künstlers“.

Ich habe den Rat angewendet auf meine Arbeit an Artikeln, Buchbeiträgen, Geschichten und Büchern, an denen ich schreibe und schrieb.

Ich nehme ihn mir besonders gern aus meinem Schatzkästchen der Weisheiten, wenn ich unzufrieden bin mit meinem Fortschritt an einem Text.

So wie neulich:
Der Anfang an einem Artikel war mühsam, die Lust gleich null:
Der Berg von von Recherche, Material ordnen, tragfähige These entwickeln, Einstieg schreiben, noch mehr Recherche, noch mehr Gespräche, eine Struktur entwickeln, schreiben, umstellen, noch einmal ein Interview, neuen Aspekt einarbeiten, Fazit ziehen, ein Ende schreiben, das im Gedächtnis bleibt. Dann die Nacharbeiten: Interviews autorisieren lassen, womöglich noch etwas ändern, kürzen. Puuuh…

Ursprünglichen Post anzeigen 295 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s